Sonntag, 7. Januar 2018

Mission Manifest, Mütter und die Zukunft der Kirche

Am Freitag der MEHR 2018 wurde in einer großen Aktion das Mission Manifest aus der Taufe gehoben. Wer das nicht mitbekommen hat, kann hier in einem Livemitschnitt nochmal den Moment anschauen, in dem die Bombe gezündet wurde. Es war ein bewegender, historischer Moment und ich spüre immer noch die Welle, die mich fast umgeschmissen hat, als die evangelischen und freikirchlichen Brüder und Schwestern aufstanden, ihre Hände ausstreckten und uns, die wir uns auf der Bühne versammelt hatten, gesegnet haben. 

Dabei fühlte ich mich so klein und so unbedeutend unter den großartigen Initiativen, die sich dort auf der Bühne versammelt hatten. Viele wundervolle, starke, missionarisch wirkende Gruppen, die auf unterschiedlichste Art und Weise Jesus Christus verkünden, Herzen gewinnen und Menschen zu Jüngern machen. Und da stand ich - eine Mutter - die ich die meiste Zeit doch nur meinen Kindern predige und dabei gefühlt regelmäßig versage...

Stopp. Genau hier!
Weil das eine Lüge des Feindes ist.
Weil es nichts mit "nur" zu tun hat, sondern großartig ist!

Es liegt mir am Herzen Euch, die ihr Euch zu klein vorkommt und das Gefühl habt nicht unterschreiben zu können, weil Euer Beitrag zu unbedeutend ist, zu ermutigen.
Ich meine Euch, die ihr meint, keinen missionarischen Beitrag liefern zu können, weil Euer Alltag Euch bereits alles abverlangt.
Ich meine Euch, die ihr es im Herzen tragt Jesus zu verkünden und doch Abends erschöpft auf dem Sofa zusammen sinkt und Euch fragt, was ihr an diesem Tag eigentlich gemacht habt, der Mal wieder in tausend Kleinigkeiten, vollen Windeln, endlos plappernden Kindermündern und schmutzigem Geschirr versunken ist. 

Die Zukunft der Kirche

Ich meine Euch Mütter und Väter, die ihr jeden Tag missionarisch seid, einfach weil ihr SEID!
Ihr habt Euch nicht für ein Jahr verpflichtet, sondern für ein ganzes Leben.
Sie ist bei Euch Zuhause: die Zukunft der Kirche, die Jünger von morgen. 

Also unterschreibt
In der Gewissheit, dass Gott Euch sieht und lächelt, weil er liebt, was er sieht.
Im festen Glauben, dass diese kleinen Wesen, welche Euch täglich Nerven rauben und gleichzeitig das Herz überquellen lassen, Dominosteine sind, deren weit greifende Auswirkungen auf die Erweckung der Kirche, nur noch nicht offenbar geworden sind.

Ich bete, dass ihr erkennt, wie wertvoll ihr seid!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Beim Namen gerufen

In letzter Zeit begegnet es mir immer häufiger, dass Eltern ihren Kindern bereits im Mutterleib ihren Namen geben. Anfangs fand ich das etw...